lipprose Werner Nolte über mittelalterliche Architektur und Geschichte
 
 
 
Maurice, the patron saint of the military, infantry, and armorers, is not particularly the most popular saint within the Roman Catholic Church. According to legend, he suffered martyrdom as commander of the Theban Legion in Valais around the year 300, together with thousands of his men.
 
 
The devotion to St. Maurice slowly spread North and Northeast, and finally reached the East Frankish Empire, which experienced its heyday under Otto I.
 
Maurice became the patron saint of the Empire and of the new imperial cathedral in Magdeburg. Together with other martyrs, he stands high on one of the ancient columns in the choir.
 
 
All this would not be worth mentioning if the representation of the saint had not fundamentally changed over time. Around the middle of the thirteenth century, St. Maurice – originally represented as a white knight – was changed into a Moor. He allegedly represents the earliest depiction of a black African in post-antique times.
 
 
 
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A torso on the southern side of the choir was dated to the mid-thirteenth century, i.e. to the early constructioperiod of the cathedral.
 
The reason for this change in representation is puzzling, especially since his depiction as a Moor in later artworks – with a few exceptions in southern regions – was maintained.
 
 
Translation: Erik Eising (M.A.)
 

GOTIK

Kathedrale von Saint-Denis

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Während Saint-Denis, ein nördlicher Vorort, heute gelegentlich durch wenig erfreuliche Schlagzeilen von sich reden macht, war es im 12. Jh. ein befestigtes Städtchen, dem das Kloster, Grablege der französischen Könige seit dem 10. Jh., große Bedeutung verlieh. weiter >>

EINZELTHEMEN

Mittelalterliche Holzdecken und Dachstühle

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Wenn Gläubige ihr Antlitz erheben, erwarten sie Pracht und Schönheit der symbolischen Himmel. In mittelalterlichen Kirchen gaben Baumeister, Zimmerleute und Maler für die Gestaltung von Holzdecken und Gewölben das Beste ihrer Kunst. weiter >>

ROMANISCH

Der Dom zu Speyer

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Immer beseelte große Herrscher der Wunsch, sich in möglichst imposanten Bauten zu verewigen. Das war in der Antike so und endete nicht im Mittelalter. Karl der Große schuf in Aachen seine Pfalzkapelle, die ottonischen Kaiser Otto I. und Heinrich II. errichteten Dome in Magdeburg und Bamberg. Die Salier schufen innerhalb von einhundert Jahren – der Dauer der Dynastie – einen Bau der Superlative, der den Titel Weltkulturerbe mehr als verdient. weiter >>

KURZBIOGRAFIE

Einhard

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Der Sohn einer unbedeutenden mainfränkischen Adelsfamilie schaffte es über eine Klosterausbildung in den engsten Beraterkreis Karls des Großen aufzusteigen. Als einziger der Karlsberater faßte Einhard Fuß am Hof des Thronfolgers. Den Zerfall des fränkischen Reiches sah er voraus, aber seine mahnende Stimme war leise geworden. Sein Ruhm, vor allem als Historiker und Biograf, begleitete ihn in die Einsamkeit des Odenwaldes. weiter >>

ROMANISCH

Klosterkirche Jerichow

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Aus den grünen Elbauen im nördlichen Sachsen-Anhalt steigen braun-rote Doppeltürme auf und weisen seit 800 Jahren den Weg zur Klosterkirche, dem frühesten Denkmal romanischer Backstein-Architektur. weiter >>

GOTIK

Kathedrale von Wells

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Inmitten großer Rasenflächen bezeugt The Cathedral Church of St Andrew den Willen englischer Baumeister der in Frankreich gewachsenen Gotik mit Ideenreichtum und virtuosem Können ein eigenes Gepräge zu geben. Sie bieten dem Besucher einige ihrer charakteristischen Entwicklungen, wie Chapter House, Lady Chapel und - einmalig in der Architekturgeschichte - die berühmten Scherenbögen. weiter >>