Home > BLOG > W Nolte > Henkel und Ösen
W Nolte Blog
Profil

Henkel und Ösen

05.01.2017 10:16:18
 
 
Wer am Skurrilen in mittelalterlicher Kunst interessiert ist, dem fallen immer wieder Details auf, deren Bedeutung wir heute nicht erklären können und die vielleicht auch sinnfrei sind.

An und in der sehenswerten Neuwerkkirche in Goslar – Baubeginn 12. Jh. - kommt man auf seine Kosten. An dieser Stelle sei nur ein interessantes Element im Mittelschiff der Basilika erwähnt.
 


 
 
 
Einige der das Gewölbe tragenden Dienste verlassen die Wand – und damit ihre eigentliche Aufgabe – ragen henkelförmig in den Raum und kehren pflichtbewusst wieder an die Wand und in die Senkrechte zurück.

Doch damit nicht genug. In die „Henkel“ sind „Ringe“ eingehängt, oder sie tragen eine Masken-Skulptur.

Die „Ringe“ werden gedeutet als „Ouroboros“, einer sich in den Schwanz beißenden Schlange, ein antikes Symbol.

Auch sogenannte „Grüne Männer“ oder Blattmasken sind unter der Bauornamentik der Kirche zu finden.

 

 
 
 
 
 
 
 




 

Auf den Beitrag antworten
Benutzername:

E-Mail:

   (wird nicht veröffentlicht)
  Geben Sie den Text links ein:
 



Blog abonnieren










TOP