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Profanarchitektur

Brücken

 

Brücken verbinden: Ufer, Nachbarn, Stadtteile, Städte, Länder, Völker, Kulturen und immer – Menschen. Sie stehen symbolisch für den Wunsch, Grenzen zu überwinden und Neuland zu erschließen. Für viele haben sie eine große Faszination.

 

Trittsteine und der Baumstamm über dem Bach waren wohl die primitivsten Vorgänger der Brücken, gefolgt von Stegen, einfachen Holzbrücken, Steinbrücken, Hängebrücken bis hin zu den immer anspruchsvolleren und kühneren Konstruktion der Neuzeit. Die Spannweiten wurden größer, die Aufgaben komplexer, die Baumaterialien moderner.

 

Vergessen wir nicht die ästhetischen Aspekte: Natur, Farbe, Bearbeitung der Baumaterialien, Konstruktion.

 

Mir sind auf meinen Wegen in Europa eine Reihe von alten Brücken begegnet (waren sie interessant, habe ich den Zeitbegriff "Mittelalter" schon mal gedehnt). Ohne sie eigentlich zu sammeln, habe ich sie betrachtet, manchmal bestaunt und immer fotografiert. Ich stelle sie unten vor:

 

Avila (E), römische Brücke, Bogenbrücke über den Tormes.
Regensburg (D), Donaubrücke, Bogenbrücke, 1135-46. Heute 14 Bogen sichtbar, 310 m lang.
Toledo (E), Brücke von Alcántara, römisch, ursprüngl. 2 Bogen, heutiger Zustand: Mitte 13. Jh., über den Tajo.
Puente la Reina (Nordspanien), Bogenbrücke, 11. Jh., über den Arga.
Fromista (E), 12/13 Jh., über den Rio Pisuerga.
Bradford (GB), mit Pilgerkapelle, 14. Jh., über den Avon.
Dartmoor (Devon – GB), Clapper Bridge, 13./14. Jh., Granit, 2 Meter breit, Fußgänger.
Kaysersberg Elsass (F), befestigte Brücke, 1514, über die Weiss.
Córdoba (E), Römerbrücke (Puente Romano), 16 Bogen, 223 m lang, auf röm. Fundamenten, oft umgebaut, über den Guadalquivier.
Segovia (E), Römisches Aquädukt, ~700 m lang, 29 m hoch, 167 Bogen.

 

 

 











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