lipprose Werner Nolte über mittelalterliche Architektur und Geschichte
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Bauten der Templer

 
Der erste mönchische Ritterorden der Kreuzzüge gibt trotz intensiver Forschung immer noch Rätsel auf. Er bleibt von Mysterien umgeben.
 
 
Das mag an den geheimnisvollen Riten liegen, am sagenhaften Reichtum aber auch am schändlichen Ende des Ordens und seiner Führer Jacques de Molay und Geoffroy de Charnay, die 1314 auf dem Scheiterhaufen starben.
 
 
Templerkapelle Laon (Mitte 12. Jh.)
 
Papst Clemens V., in Frankreich residierend und vom hoch verschuldeten französischen König Philipp IV. (Der Schöne) abhängig, hatte bereits 1312 den Orden aufgelöst.
 
 
Wegen des allgemeinen Interesses schmücken sich eine Reihe von Orten in Mittel- und Westeuropa mit Templerkapellen oder -kirchen. Nach Alain Demurger verdienen nicht alle diese Zuordnung. Das gilt für die Kapelle in Metz oder die manchmal den Templern zugeschriebenen Rundkirchen Bornholms. Eine Reihe von angeblichen Templerkapellen sind den Johannitern zuzuordnen.
 
 
 
Templerburg in Ponferrada, Spanien
(Baubeginn 12. Jh.
 
 
Die meisten Templerbauten sind dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen. Die Burg in Ponferrada ist wohl die einzig erhaltene in Europa.
 
 
 
Demurger, Alain, Die Templer, Aufstieg und Untergang, Verlag C.H. Beck, München, 1991